Videos

Hier finden Sie eine Auswahl an Filmen und Videos, die im Rahmen von Ringvorlesungen, Workshops, Seminaren, Konzerten etc. des Instituts für Pop-Musik entstanden sind.

Aktuelle Videos

Artist Talk mit Joy Denalane
Moderation: Thomas Venker

Zum Finale unserer Veranstaltungen im Sommersemester 2022 war die großartige Soul- und R&B-Sängerin Joy Denalane zu Gast in Bochum. Im Gespräch mit Thomas Venker gab sie Einblicke in ihr Leben, ihre Arbeitswelt und ihre Musik. Eine unvergessliche Ehre, die uns zu teil wurde.

(September 2022)

Artist Talk mit Frank Spilker & Philipp Janzen
Moderation: Thomas Venker

Die meisten kennen ihn als „Sänger von den Sternen.“ Frank Spilker ist das Gesicht, der Songtexter und Gitarrist der Band, die unter anderem seit nunmehr fast 30 Jahren das Genre des deutschsprachigen „Indie“ Rock, der Popmusik abseits des Mainstreams prägt. Daneben, darum herum, davor und danach, gab und gibt es Frank Spilker aber auch immer Solo. 2013 erschien sein Debutroman Es interessiert mich nicht, aber das kann ich nicht beweisen bei Hoffman und Campe. Er ist Radiomoderator und DJ bei ByteFm und im Vorstand des VUT, des Verbandes unabhängiger Musikunternehmen. 2017 erschien sein erstes selbst verfasstes Hörspiel Zwei ohne Musik, bei dem er auch als Sprecher zu hören ist. 2020 erschien ein neues Album von Die Sterne, das von Philipp Janzen von Von Spar produziert und gemischt wurde. Janzen, der zugleich Lehrender am Folkwang Institut für Pop-Musik ist, ist auch Teil der neuen Besetzung der Band. Die beiden treffen sich hier zu einem Künstlergespräch mit dem Institutslehrenden Thomas Venker.

(September 2022)

Artist Talk mit Sophia Kennedy & Mense Reents
Moderation: Thomas Venker

Eigentlich zog Sophia Kennedy 2013 aus Baltimore in den USA nach Hamburg, um an der Hochschule für Bildende Künste Film zu studieren. Doch wie so viele Künstler*innen vor ihr entdeckte sie auf dem Weg zu der einen Kunst die andere (in ihrem Fall die Musik). Nach ersten Kollaborationen mit Erobique und Helena Ratka (für die Band Shari Vari) fand Kennedy in Mense Reents den perfekten Partner in Crime. Gemeinsam mit Reents, den man von Bands wie Egoexpress, Stella oder den Goldenen Zitronen kennt, ist es ihr im Verlauf von nur zwei Alben („Sophia Kennedy“, erschienen 2017 auf Pampa, dem Label von DJ Koze; „Monsters“, erschienen 2021 auf City Slan) gelungen ein eigenes Pop-Universum zu entwerfen, ein Biotop, dessen Bewohner*innen die Augen nicht vor den Abgründen verschließen und bei allem Realismus für die Bedrohungen um uns herum nie den Glauben an eine bessere Wirklichkeit verlieren. Was könnte man sich Schöneres als diese essentielle Botschaft von Popmusik wünschen.

(September 2022)

Artist Talk mit Wolfgang Voigt
Moderation: Gregor Schwellenbach

Wolfgang Voigts kreatives Schaffen ist von jeher geprägt von Vielschichtigkeit, Grenzenlosigkeit, Unberechenbarkeit. Sozialisiert in der Popsubkultur der 1970er und 80er Jahre kreiert er aus unterschiedlichsten Einflüssen wie Glamrock und Jazz, New Wave und Volksmusik, Pop Art und digitalem Expressionismus seinen ganz eigenen Kunst-Musik Kosmos. In den 1990er Jahren avanciert der Mitbegründer des Kölner Elektronik-Labels Kompakt durch zahllose Projekte zwischen formstrengem Minimalismus und expressivem Hardcoreacid, zwischen Gabber und Polka zur treibenden Kraft des konzeptionellen Techno Made in Köln (Sound of Cologne). Vor allem sein audiovisuelles Projekt GAS, basierend auf psychedelisch-verdichteten Klassik-Klangquellen in Kombination mit rauschhaft-fokussierten Waldfotos und Filmen, begeistert eine Hörerschaft weit über die Grenzen von Elektronischer Musik und Techno hinaus.

(September 2022)
Artist Talk mit The Notwist
Moderation: Thomas Venker

Die in München ansässige Band The Notwist hat 2021 ihr aktuelles Album „Vertigo Days“ veröffentlicht. Wie kaum eine andere Band ihrer Generation erfinden sich The Notwist seit 1989 immer wieder neu; wesentlich ist hierbei ihre Neugierde für andere Sounds und Kulturkreise und die Lust an Kollaborationen. Im Zentrum ihrer Welterkundungen stehen mittlerweile neben der Band das von Ihnen betriebene Alien Transistor-Label sowie das jährlich veranstaltete Alien Disko Festival.

(September 2022)

Wie fängt man an mit dem Popsongschreiben?
Welche Themen eignen sich?
Und wie sieht der Entstehungsprozess aus?

Die Studierende Varinia Akua steht kurz vor dem Abschluss und stand StudiScout Mihajlo Milošev von der Folkwang Universität der Künste Rede und Antwort.

(Oktober 2021)

Signale aus der Echo-Kammer –
Wer spricht? | c/o pop xoxo 2021

präsentiert vom Institut für Pop-Musik
der Folkwang Universität der Künste

Masken, Kleidung und Kostüme verbergen, zeigen und schmücken den Körper, wobei sie Zugehörigkeit und Abgrenzung konstruieren. Das Spiel mit den Zeichen kann dabei helfen, Stereotype zu entlarven oder zu überwinden, um so den Identitätsbegriff zu öffnen und Raum für das Unwahrscheinliche zu schaffen. Dadurch entstehen, in Abgrenzung zum Imperativ des „Authentizitätsporno“, multiple Positionen zugunsten einer Vielstimmigkeit in Kunst und Pop-Kultur sowie dem Alltagsleben. Wie können Künstler*innen Räume, Rollen und Positionen beziehen, ohne visuelle Hierarchien und stereotype Darstellungen zu wiederholen und diverse Realitäten entwerfen?

Tanja Godlewsky, Lehrende am Institut für Pop-Musik, spricht mit der interdisziplinären Künstlerin Katharina Duve.

(April 2021)

Cmern & Opsay | c/o pop xoxo 2021

präsentiert vom Institut für Pop-Musik
der Folkwang Universität der Künste

Das ist keine Zukunftsmusik – höchstens eine musikalische Parallelgesellschaft. Wow, ein Wort mit fünf „L“! Wahnsinn. Zur Musik: Am besten trifft es hier der bekannte Dichter Fred Schlakks, wenn er das Duo als „Dortmunder Post-Rap-Bohème“ beschreibt. Ein Hang zu stupiden Kehrreimen, die bei Zeiten Schlageresk anmuten, lässt auf eine Vergangenheit (und Zukunft?) in den Kneipen des Ruhrgebiets schließen. Und richtig geraten! Sie haben die besten Zeiten hinter sich – und nichts mehr zu verlieren.

Das Konzert mit Cmern & Opsay fand statt im Rahmen des Projektes „Nachwuchsförderung c/o pop 2021“, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

(April 2021)

Vaovao | c/o pop xoxo 2021

präsentiert vom Institut für Pop-Musik
der Folkwang Universität der Künste

Vaovao – Sechs Buchstaben einer Reise durch Synthesizer-Klänge und Soundcollagen, unterstützt von fragmentarischen Violinen, treibenden Beats und einem unterkühlt wirkenden Gesang, der kaum Emotionen zulässt. Die Musik Vaovaos bedient sich an verschiedensten Elementen der jüngeren Geschichte der Popmusik, reflektiert bzw. zitiert diese, verbleibt aufgrund von Neukombinationen jedoch stets mehr als ein reines Retro-Phänomen. Die Zeilen der deutschsprachigen Texte sind mitunter dadaistisch, sie sind Fragmente von Erzählungen und Bewegungen, literarischen Schwingungen und Vibrationen, die herausfordern. Sound und Text bewegen sich in musikalischen und lyrischen Spektren, statt in abgesteckten Mustern. Die Musik schwimmt sich frei, anstatt sich abzugrenzen. Und zugleich höhlt sie sich nicht aus, sie bleibt dicht und einnehmend. Das hier ist keine Reise auf dem Weg zu einem Ziel. Das Ziel ist die Reise. Eine Reise, die gerade erst beginnt.

Das Konzert mit Vaovao fand statt im Rahmen des Projektes „Nachwuchsförderung c/o pop 2021“, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

(April 2021)

Erste Einblicke im Mai 2014

Erste Einblicke in das Institut für Populäre Musik an der Folkwang Universität der Künste liefert in diesem Clip der künstlerische Leiter Hans Nieswandt.

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